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Stromanbieter: Erneut höhere Strahlenwerte in Fukushima gemessen
Stromanbieter: Erneut höhere Strahlenwerte in Fukushima gemessen02.08.2011, 19:04 Uhr
Wieder sind im japanischen AKW Fukushima tödliche Strahlenwerte gemessen worden. Schon gestern hatte es an einer Stelle sehr hohe Messungen gegeben. Die Ursache ist nach wie vor unklarStromanbieter misst erneut zehn SievertDer japanische Stromanbieter Tepco teilte am Dienstag mit, dass auch in einem Lüftungsschacht radioaktive Werte von mehr als zehn Sievert gemessen wurden. Bereits gestern hatte es am Boden desselben Schachtes solch hohen Werte gegeben. Möglicherweise liegen die echten Werte sogar noch deutlich über denen, die der Stromanbieter gemessen hat, denn die Messgeräte von Tepco können nur Werte bis zu einer Höhe von zehn Sievert darstellen. Solch hohe Strahlenwerte führen bei Menschen schon nach wenigen Sekunden zu schweren Gesundheitsschäden, die tödlich enden können.
Noch mehr Radioaktivität?
Erst vor zwei Wochen hatte der Stromanbieter sich optimistisch geäußert, dass die Strahlung am AKW Fukushima bereits deutlich zurückgegangen sei. Nach dem Atomunfall im März war es Tepco erstmals im Juli gelungen, die Kühlsysteme wieder zum Laufen zu bekommen.
