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Niedrigerer Stromverbrauch

Niedrigerer Stromverbrauch03.08.2011, 13:06 Uhr

Ein energieeffizientes Ausbauhaus beginnt mit der Planung. Je nach Kategorie eröffnen Energiesparhäuser gegenüber älteren Gebäuden ein Energieeinsparpotenzial von 30 bis 90 Prozent. Dabei stellen Energiesparhäuser nicht nur bei Neubauten ein hohes Sparpotenzial dar, sondern auch bei Sanierungen. Um ein Ausbauhaus auch in seiner Energieeffizient optimal gestalten zu können, wird auch eine auf Energieeffizienz abgestimmte Planung benötigt.

Energetische Sanierung im Ausbauhaus



Wer in der heutigen Zeit ein Ausbauhaus sein eigen nennt, wird auch sicher davon ausgehen müssen, besonders in Energiefragen auch für zukünftige Eventualitäten sein Haus auszustatten. Steigende Energiekosten sind der eine Aspekt, mehr Unabhängigkeit auch in Zukunft ist der zweite eventuell noch wichtigere Aspekt. Beide Aspekte dienen dem Ziel der Kosteneinsparung in allen Fragen des Energieverbrauches. Dabei sind nach heutigen Maßstäben nicht immer höhere Investitionskosten nötig, und vor allem sind jeweils aktuell alle Möglichkeiten zu ergründen, um die nötigen Fördermittel einzuplanen und auch zu bekommen. Allein dazu ist eine professionelle Planung erforderlich, die auch Berechnungen beinhaltet, welche Maßnahme mit welchen Investitionen unter Einbeziehung möglicher Fördermittel eine höchstmögliche Energieeffizienz auch zukünftig für ein Ausbauhaus bringen kann. Nur mal schnell ein Haus gedämmt und eine moderne Heizung einbauen reicht da wohl eher nicht.

Besonders viel Energie wird stets dazu aufgewandt eine Heizung zu betreiben und entsprechend Warmwasser aufzubereiten. Daher ist zunächst zu prüfen in wieweit man bei einem Ausbauhaus auf moderne Technologien zugreifen kann, wie zum Beispiel Wärmepumpen oder auch Solartechnik und Photovoltaik Anlagen. Denn darüber kann nicht nur Strom als Energiefaktor eingespart werden, sondern auch ein hohes Maß an Unabhängigkeit gegenüber externer Lieferanten erreicht werden. Besonders Energiesparhäuser als Ausbauhaus sollten planerisch von Innen aus geplant werden, um nach den technischen Anforderungen dann auch konstruktiv passende Lösungen für den Außenbereich zu gewinnen. Bei dem Einsparpotenzial im Rahmen des Einbaues von Wärmepumpen wird statistisch davon ausgegangen, dass 75 Prozent des Energiebedarfes aus vorhandenen natürlichen Ressourcen gewonnen werden können. Lediglich noch 25 Prozent an Energie wird dann noch benötigt, um eine solche Anlage zu betreiben. Denn dies sollte auch berücksichtigt werden, jede Anlage muss auch betrieben werden. Dies bezieht sich auch auf entsprechende Lüftungsanlagen und deren Wärmerückgewinnung.

Energetische Sanierung



Aufgrund der vielen Möglichkeiten der technischen Ausstattung für ein Ausbauhaus und eine exakte planerische Vorbereitung liegt auch der Schwerpunkt bei einer modernen Gebäudesanierung besonders in einer ebenfalls exakten Abstimmung aller Systeme. Daraus schlussfolgernd können auch alle anderen äußeren Belange eines Hauses nach energetischen Baurichtlinien durchgeplant werden. Hat man sich zum Beispiel für eine Solaranlage auf dem Dach entschieden, sind auch alle konstruktiven Belange im Dachbereich danach auszurichten. So sind auch bei einer Wärmerückgewinnung die entsprechenden Wanddurchlässe konstruktiv anzulegen, und optimal zu dämmen. Um Energiesparhäuser auch in ihrem vollem Umfang umzusetzen, werden nicht nur bei Neubauten alle Aspekte des Wärmeschutzes und der Energieeinsparung umgesetzt, sondern gerade bei einem Ausbauhaus kommt es auf die Komplexität der Maßnahmen an.

Daher sind neben der technischen Ausstattung auch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um ein Ausbauhaus zu dämmen. Eine maximale Wärmedämmung des gesamten Hauses dient stets auch der Energieeinsparung. Je weniger Wärmeverluste vorhanden sind, je weniger müssen auch Heizung oder Wärmesysteme in Funktion gehen, somit wird nicht nur Wärmeenergie gespart, sondern auch Strom. Daher ist es auch immer eine Wechselbeziehung, zwischen einer optimalen Energieaufwendung und dessen Verbrauch. Aus diesem Grund sollten stets Energiesparende Systeme eingebaut werden, die zur Funktionsunterstützung auch einer maximalen Dämmung des Hauses bedürfen. Zu einer maximalen Effizienz gelangt man, wenn die Energieproduktion weitgehend autark positioniert werden kann.



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