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Gewerkschaft Verdi attackiert Stromanbieter E.ON
Gewerkschaft Verdi attackiert Stromanbieter E.ON04.08.2011, 20:10 Uhr
Angesichts der noch nicht bestätigten Kürzungspläne von E.ON gehen die Gewerkschaften auf Konfrontationskurs. Sie befürchten, dass die Interessen der Arbeitnehmer auf der Strecke bleiben.Stromanbieter schweigt bislangDer Stromanbieter plant einen Umbau des Konzerns, so viel ist klar. Doch derzeit weigert sich der Energieversorger, die Berichte über Kürzungen und Schließungen zu kommentieren. Noch seien keine Entscheidungen gefallen, hieß es bisher lediglich aus der Konzernzentrale. In München hat nun die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Verhalten von E.ON scharf kritisiert. Jürgen Feuchtmann, der zuständige Verdi-Sekretär, hat nach Angaben der Süddeutschen Zeitung in diesem Zusammenhang von einer verheerenden Informationspolitik gesprochen. Es sei skandalös, mit welcher Arroganz der Stromanbieter mit den Medien und Mitbestimmungsorganen umgehe.
E.ON will kommende Woche über Pläne informieren
Nach Verdi-Informationen soll beim Stromanbieter am Montag ung Dienstag eine Klausurtagung des Aufsichtsrats zu diesem Thema stattfinden. Dort soll das Vorgehen des Energiekonzerns besprochen werden. Von der Gewerkschaft Verdi habe aber bisher noch niemand irgendwelche Unterlagen zur Vorbereitung erhalten, so die Kritik. Vertreter der Gewerkschaft sitzen bei E.ON in den Aufsichtsräten der Konzerngesellschaften. Die Firmenleitung enthält sich nach wie vor jeden Kommentars. Mitarbeiter und Öffentlichkeit würden am Mittwoch kommender Woche informiert, hieß es bei E.ON.
