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Ökostrom: Amerikanischer Investor steckt Milliarden in Nordsee-Windparks
Ökostrom: Amerikanischer Investor steckt Milliarden in Nordsee-Windparks05.08.2011, 14:47 Uhr
Mit Investitionen in Milliardenhöhe will sich der amerikanische Finanzriese Blackstone in deutsche Offshore-Windparks einkaufen. Damit scheint das internationale Interesse am deutschen Ökostrom weiter zu wachsen.Windparks erfordern Milliarden-InvestitionenWie die Financial Times Deutschland berichtet, plant der US-Finanzinvestor Blackstone die Investition von mehreren Milliarden Euro in deutsche Windparks auf hoher See. So stehe die Finanzierung für das 1,2 Milliarden Euro umfassende Projekt Meerwind bereits, so die Zeitung. Meerwind ist ein Windpark, der nahe Helogland entstehen soll . Für einen weiteren Windpark mit einem Investitionsumfang von 1,3 Milliarden Euro habe Blackstone bereits die Genehmigung erhalten. Der Ausbau der deutschen Offshore-Projekte soll in den kommenden Jahren im Zuge der Energiewende deutlich zunehmen. Auf hoher See sind die Windverhältnisse stabiler als an Land, was eine höhere Ausbeute der Windkraftanlagen ermöglicht. Allerdings sind sie auch stärkerem Verschleiß durch Wind und Wetter ausgesetzt und der Anschluss an die Stromnetze an Land stellt eine große Herausforderung dar.
Blackstone investiert in Ökostrom
Der Investor Blackstone ist in den USA an der Börse notiert und war in Deutschland bisher in erster Linie als Aktionär der Deutschen Telekom bekannt. Erst vor Kurzem hatte Blackstone die hessische Firma Jack Wolfskin gekauft, die Produkte für Freizeit und Outdoor verkauft. Mit dem Einstieg in die Windparks investiert Blackstone erstmals in großem Maßstab in Ökostrom. Rund um Helgoland sollen in den kommenden Jahren noch einige weitere Windparks entstehen.
