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Stromanbieter: Wie geht es bei E.ON weiter?
Stromanbieter: Wie geht es bei E.ON weiter?08.08.2011, 13:31 Uhr
Am Wochenende sorgten Meldungen für Unruhe, denen zufolge der größte deutsche Energiekonzern bis zu 10.000 Stellen weltweit streichen will. Wie schlimm es wirklich wird, ist allerdings noch offen.Streicht der Stromanbieter 10.000 Arbeitsplätze?Die Süddeutsche Zeitung schrieb am Samstag, dass der Stromanbieter E.ON einen Abbau von weltweit bis zu 10.000 Stellen in Erwägung ziehe wovon gut ein Drittel der Arbeitsplätze auf Deutschland entfallen könnte. In der vergangenen Woche hatte es verschiedene Spekulationen und Gerüchte um einen möglichen Stellenabbau und Verkäufe bei E.ON gegeben, die vom Energiekonzern allerdings nicht kommentiert wurden. Unterdessen zeigen sich Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter besorgt über die Meldungen. Allgemein wird erwartet, dass der Stromanbieter diese Woche Einzelheiten über die Zukunftspläne darlegt.
Keine klare Stellungnahme des Stromanbieters
Grund für die Streichungen soll dem Zeitungsbericht zufolge unter anderem der Atomausstieg sein. Er setze den Konzern wirtschaftlich unter großen Druck, so die Süddeutsche Zeitung weiter. Bei E.ON selbst war nach wie vor keine Stellungnahme zu bekommen, die Aufschluss geben würde, was auf die Arbeitnehmer im Einzelnen zukommt. Der Stromanbieter erklärte lediglich wiederholt, dass der Konzern angesichts der stark veränderten Rahmenbedingungen mögliche Anpassungen der Strategie und Aufstellung des Unternehmens prüfe. Mit Spannung wird daher auch das Halbjahresergebnis von E.ON erwartet, das in den kommenden Tagen veröffentlicht wird.
