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Bayerische Wirtschaft befürchtet Lücken in der Stromversorgung
Bayerische Wirtschaft befürchtet Lücken in der Stromversorgung10.08.2011, 21:43 Uhr
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) warnt vor ernsthaften Lücken bei der Stromversorgung des Freistaats, die durch den Atomausstieg entstehen könnten.Atomausstieg für bayerische Wirtschaft problematisch?Unter Berufung auf ein wissenschaftliches Gutachten des Instituts Prognos hat die vbw am Dienstag mitgeteilt, dass bei einem schrittweisen Atomausstieg schon in wenigen Jahren ernsthafte Probleme bei der Stromversorgung auftreten könnten. Demnach würde es ab 2015 zu großen Lücken bei der Stromerzeugung kommen, die entsprechend kompensiert werden müssten. Für die bayerische Wirtschaft wäre dies mit erheblichen Mehrkosten verbunden, so die vbw weiter.
Stromnetze müssen dringend ausgebaut werden
Doch auch die Infrastruktur müsse entsprechend diesen Daten angepasst werden, meinen die Wirtschaftsvertreter. Bis zum Jahr 2023 wäre es dem Gutachten zufolge für Bayern notwendig, rund zehn Prozent der benötigten Strommengen zu importieren, sei es aus dem Ausland oder aus anderen Bundesländern. Ein verstärkter Import ist allerdings nur mit einem ausreichend ausgebauten Stromnetz möglich. Dies betreffe sowohl den innerdeutschen Netzausbau als auch die Stromverbindungen ins Ausland.
