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Stromversorgung: USB soll künftig mehr können

Stromversorgung: USB soll künftig mehr können11.08.2011, 18:30 Uhr

Der USB-Port an Computern ist schon lange gut, um über entsprechende Kabel zum Beispiel den Akku von Handys aufzuladen. Jedoch ist die Begrenzung der Stromversorgung über USB ein Ärgernis – es dauert lange und viele Geräte brauchen zum Betrieb mehr Strom. Das 100-Watt-USB-Kabel soll dies ändern.Bis zu 100 Watt über USB-Kabel
Derzeit wird über einen neuen USB-Standard beraten, der es ermöglichen soll, bis zu 100 Watt über die Datenkabel an Akkus oder Geräte zu übertragen. Damit würde sich so einiges im Alltag der Nutzer ändern. Beispielsweise könnten Laptops künftig auf eigene Netzteile verzichten, wenn ein USB-Kabel über ein USB-Netzteil mit dem Computer verbunden wird. Vor allem aber könnten Akkus sehr viel schneller aufgeladen werden, als es bisher über USB möglich war.

Mobile Stromversorgung wird unkomplizierter
Der große Vorteil eines solchen USB-Standards wäre es, dass man nicht mehr unzählige verschiedene Netzteile für Handys, Laptops oder Bildschirme haben muss, sondern universelle USB-Netzteile verwenden könnte, um jedes Gerät aufzuladen oder direkt mit Strom zu versorgen. Bei Handys wird bereits heute auf USB umgestellt, damit nicht mehr mit jedem neuen Handy ein eigenes Ladegerät benötigt wird. Bei dem neuen Standard sollen sich die Geräte und Netzteile über das Kabel automatisch über den erforderlichen Strom verständigen können, so dass immer die richtige Menge an Energie fließen kann. Kritiker bemängeln, dass ein solcher Standard erst Anfang 2012 ratifiziert werden soll. Bis zur Serienproduktion von Endgeräten könnte es also noch eine Weile dauern. Außerdem gibt es Befürchtungen, dass die Kabel durch die 100 Watt überhitzen oder Netzteile kollabieren, die mit der ungewohnten Stromlast nicht zurechtkommen.



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