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Bosch und Stromanbieter EnBW kooperieren bei SmartGrid
Bosch und Stromanbieter EnBW kooperieren bei SmartGrid12.08.2011, 17:16 Uhr
Anwendungen für das SmartGrid der Zukunft, also dem intelligenten Stromnetz, gibt es noch kaum, weil die Endgeräte fehlen. Das will der Hausgerätehersteller Bosch in Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern EnBW ändern.SmartGrid soll Nutzung flexibler Strompreise ermöglichenIn den nächsten Jahren wird der Begriff SmartGrid so selbstverständlich für uns sein wie heute das Internet oder andere Innovationen. Grund genug für Hersteller von elektrischen und elektronischen Geräten, sich auf eine sinnvolle Nutzung der intelligenten Stromnetze einzustellen. Das kann in Zukunft so aussehen, dass Geschirrspüler oder Waschmaschinen sich erst dann einschalten, nachdem sie über das SmartGrid Informationen vom Stromanbieter über die aktuellen Strompreise bekommen haben. Letztere sollen dann flexibel gestaltet sein und sich an der jeweiligen Nachfrage orientieren. Auf diese Weise können sparsame Geräte noch mehr Geld für den Haushalt einsparen.
Gemeinsamer Feldversuch mit Stromanbieter EnBW
Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin will das Traditionsunternehmen Bosch in Zusammenarbeit mit dem Stromanbieter EnBW erste Einblicke geben, wie das SmartGrid künftig genutzt werden kann. In einem Feldversuch wollen beide Unternehmen testen, wie der Betrieb eines intelligenten Bosch-Geschirrspülers in einem kommunikativ verbundenen Stromnetz im Alltag aussehen kann. Genauere Informationen können Besucher der Messe auf dem Bosch-Stand in einem eigenen Ausstellungsbereich erhalten. Klar ist nach Aussage von Bosch allerdings auch eins: Ein SmartGrid funktioniert nur dann sinnvoll, wenn es entsprechende Normen und Standards sowohl bei Herstellern der Geräte als auch beim Stromanbieter gibt. Diese zu erarbeiten wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
