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Stromanbieter: Teyssen verteidigt Sparkurs von E.ON
Stromanbieter: Teyssen verteidigt Sparkurs von E.ON15.08.2011, 15:24 Uhr
In den vergangenen Tagen musste der E.ON Chef sich viel Kritik aus Arbeitnehmerschaft und der Politik anhören. Gegenüber dem Spiegel gab der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen Fehler zu, verteidigte den Sparkurs aber grundsätzlich.Stromanbieter senkt Investitionen nichtGanz deutlich machte Teyssen, dass der Abbau von bis zu 11.000 Stellen nicht die Schuld der Bundesregierung und deren Atomausstieg sei. Man werde niemandem den Schwarzen Peter zuschieben und behaupten, dass dies die Arbeitslosen der Kanzlerin seien, so der Vorstandsvorsitzende von E.ON. Die möglichen Entlassungen rechtfertigte er damit, dass im Gegensatz zu anderen Konkurrenten sein Stromanbieter die Investitionen nicht senken werde, sondern an den ambitionierten Plänen für Investitionen in erneuerbare Energien festhalte.
Teyssen will Stromanbieter weiter führen
Seinen Führungsanspruch betont Teyssen trotz der scharfen Kritik der letzten Tage, räumt aber auch Fehler ein. Nicht jede Managemententscheidung sei auf die Butterseite gefallen. Auch könne man die Frage stellen, ob man früher hätte anfangen müssen, den Stromanbieter auf erneuerbare Energien auszurichten. Konsequenzen im Management hält Teyssen allerdings nicht für notwendig. Er traue sich seine Aufgaben nach wie vor zu und stelle auch keinen Vertrauensverlust durch den Aufsichtsrat fest.
