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Dötlingen: Cannabisplantage verursachte zu hohe Stromkosten
Dötlingen: Cannabisplantage verursachte zu hohe Stromkosten16.08.2011, 15:41 Uhr
In dem kleinen Ort Dötlingen (Landkreis Oldenburg) hat die Polizei eine relativ große Cannabisplantage ausgehoben. Sie wurde in einem ehemaligen Munitionsbunker angelegt, verursachte dem Besitzer aber zu hohe Stromkosten.Hohe Strompreise machten Projekt uninteressantRund 400 Cannabispflanzen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen konnte die Polizei sicherstellen, als sie den ehemaligen Munitionsbunker im niedersächsischen Dötlingen in Augenschein nahm. Dies teilten die Behörden am Montag mit. Ein 32-jähriger Mann hatte die Plantage mit den illegalen Pflanzen offenbar eingerichtet, die Stromkosten aber stark unterschätzt. Die ständige Beleuchtung mit leistungsstarken Scheinwerfern sind angesichts der hohen Strompreise bei einer derart großen Plantage ein erheblicher Kostenfaktor. Als der Mann dies feststellte, stellte er die Pflege der Pflanzen nach eigener Aussage ein und kümmerte sich nicht mehr darum, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Cannabispflanzen und Stromdiebstahl treten oft gemeinsam auf
Auf die Spur gekommen waren die Behörden dem Mann nach einem Hinweis, der nicht näher spezifiziert wurde. Illegale Cannabisplantagen werden immer wieder in verschiedensten Gebäuden entdeckt. Einige Hobbypflanzer betreiben solche Projekte sogar in den eigenen vier Wänden. Die hohen Strompreise haben schon manchen Cannabisbauern erfinderisch gemacht. Nicht selten zapfen solche Zeitgenossen ihren Strom beim Nachbarn ab. Sollte Ihre Stromrechnung also aus unerfindlichen Gründen plötzlich stark ansteigen, könnte das unter Umständen auch an einer Cannabisplantage des Nachbarn liegen.
