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Stromanbieter RWE denkt über Verkauf von Regionalversorgern nach
Stromanbieter RWE denkt über Verkauf von Regionalversorgern nach17.08.2011, 13:05 Uhr
Auch RWE muss mit Gewinneinbußen nach dem Atomausstieg zurechtkommen. Anders als der Konkurrent E.ON will der Energiekonzern dies aber ohne Entlassungen schaffen.Stromanbieter will sich offenbar von drei Regionalversorgern trennenWie die Rhein-Zeitung unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise meldet, will der Stromanbieter RWE seine Anteile an drei Regionalversorgern verkaufen. Diese Beteiligungen sollen dem Konzern eine Summe von rund 2,5 Milliarden Euro einbringen. Im einzelnen geplant ist der Verkauf des Frankfurter Energieversorgers Süwag, der Koblenzer Kevag und der VSE in Saarbrücken. An allen drei Unternehmen ist RWE seit längerer Zeit beteiligt. In Koblenz gibt es der Zeitung zufolge sogar schon konkrete Gespräche über eine Rekommunalisierung der Stromanbieter.
Stromanbieter will keine Jobs streichen
RWE selbst hat bisher noch keine öffentliche Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht abgegeben. Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann hatte zuvor erklärt, dass der Stromanbieter Beteiligungen verkaufen wolle, anstatt Jobs zu streichen. Vergangene Woche hatte Deutschlands größter Energiekonzern E.ON angekündigt, weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätze abzubauen.
