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GfK: 4,5 Millionen Haushalte wechseln Gas- und Stromanbieter
GfK: 4,5 Millionen Haushalte wechseln Gas- und Stromanbieter18.08.2011, 17:28 Uhr
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat in ihrer Studie EnergyTracking ermittelt, dass im ersten Halbjahr 2011 die Zahl der Haushalte, die ihren Gas- oder Stromanbieter gewechselt haben, deutlich angestiegen ist.Stromanbieter werden häufiger gewechselt als GasanbieterZwei Dinge stechen besonders hervor bei der GfK-Studie: Die Kunden scheinen eher zu einem komplett anderen Stromanbieter zu wechseln, als beim alten Versorger einen günstigeren Tarif zu wählen. Außerdem wechseln zwar inzwischen schon viele Deutsche ihren Stromanbieter, beim Gasanbieter ist die Wechselbereitschaft aber noch vergleichsweise gering. Hier ist der Wettbewerb aber auch noch nicht so ausgeprägt und viele Mieter können den Gasanbieter auch gar nicht direkt wechseln, sondern müssen sich dazu an ihren Vermieter wenden. Dennoch: Der Trend zum Geldsparen durch einen Wechsel des Energieversorgers ist klar zu erkennen, denn bisher haben schon 4,5 Millionen Haushalte in ersten Halbjahr diesen Schritt getan, so die GfK.
Stromrechner im Internet von großer Wichtigkeit
Ganz klar spielen die Verbraucherportale mit ihren Gas- und Stromrechnern eine Hauptrolle bei der Wechselbereitschaft. Auf einfache und zuverlässige Weise können die Kunden hier ihre Daten überprüfen und den günstigsten Energieversorger ermitteln. Schon jeder Zweite hat demnach vor seiner Wechselentscheidung auf einem Gas- oder Stromrechner im Internet recherchiert. Nur so lassen sich sinnvollerweise die ständig wechselnden Gastarife und Strompreise umfassend überblicken. Auch der Wechsel wird durch die Tarifrechner einfacher, denn oft kann man bereits online zum neuen Gas- oder Stromanbieter wechseln. Interessant ist auch, dass der anfängliche Boom beim Ökostrom nach der Katastrophe von Fukushima der Studie zufolge nicht unbedingt nachhaltig ist. Dennoch ist klar zu erkennen, dass die großen Stromanbieter ein Imageproblem haben, während kleinere Anbieter für Ökostrom stark von der Situation profitieren konnten.
