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Puerto Rico: Hurrikan Irene verursacht Stromausfall
Puerto Rico: Hurrikan Irene verursacht Stromausfall23.08.2011, 14:04 Uhr
800.000 Menschen waren am Montag ohne Strom, nachdem der Hurrikan Irene die Karibikinsel Puerto Rico überquert hatte. Gleichzeitig blieben rund 118.000 Menschen ohne funktionierende Wasserversorgung zurück, wie die Behörden mitteilten.Stromausfall nicht einziges ProblemDie Betroffenen wurden von der Stromversorgung abgeschnitten, nachdem der Sturm die politisch zu den Vereinigten Staaten gehörende Insel Puerto Rico verwüstet hatte. Neben der Kappung von Versorgungsleitungen und dem Ausfall von Pumpstationen für Wasser wurden auch zahlreiche Straßen unpassierbar, weil sie überflutet oder von Erdrutschen blockiert wurden. Auch umgestürzte Bäume und Strommasten waren Hindernisse, die eine rasche Behebung der Schäden zunächst verhinderte.
Ausnahmezustand für Puerto Rico
Da bisher nicht klar ist, wann der Stromausfall und die Unterbrechung der Wasserversorgung wieder beseitigt sein werden, kündigte der Gouverneur der Insel an, den Ausnahmezustand auszurufen. Dadurch wird es rechtlich möglich, Hilfen der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA für den Notstand abzurufen. Der Sturm ist inzwischen weitergezogen: Irene bedroht nun die Dominikanische Republik und die Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h, wie die zuständigen Behörden in den USA mitteilten.
