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Elektronikbranche verzeichnet 2011 ein Minus
Elektronikbranche verzeichnet 2011 ein Minus24.08.2011, 17:52 Uhr
In der Unterhaltungselektronik gehen die Umsätze zurück. Schärferer Wettbewerb und ein heftiger Preiskampf sind dafür die Ursache.Zurückgehende Preise durch starken WettbewerbDie Unterhaltungselektronik war viele Jahre lang immer eine sichere Bank, weil die Leute immer wieder gerne in neue Technologien investierten. Sei es in einen neuen Flachbildfernseher oder eine Spielkonsole stetige Neuerungen machten den Absatz neuer Geräte relativ berechenbar. In diesem Jahr scheint sich dies geändert zu haben. Besonders bei den TV-Geräten hat der starke Wettbewerb zu einem Preisverfall geführt, der die Umsätze der Unternehmen schrumpfen lässt. Dies teilte das Präsidiumsmiglied des Branchenverbandes Bitkom, Haupter, mit.
3D Fernseher bleiben hinter den Erwartungen zurück
Demzufolge erwartet der Verband einen Rückgang der Erlöse in Deutschland um voraussichtlich 5,3 Prozent auf nunmehr 12,3 Milliarden Euro. Für das kommende Jahr erwartet man eine Stabilisierung oder zumindest nur noch einen leichten Rückgang der Umsätze. Besonders gefragt sind derzeit Flachbildfernseher mit integriertem Internet-Zugang und niedrigem Stromverbrauch. Unerwartet niedrig ist das Interesse an 3D-Fernsehern. Experten erklären dies mit einer Vielzahl verschiedener Systeme und der Unklarheit, welche sich letztlich durchsetzen werden. Hier sind die Verbraucher vorsichtiger geworden: Anstatt parallel verschiedenen Systemen ihre Aufmerksamkeit zu schenken, setzen sie eher auf einen einzelnen Standard, der Zukunftssicherheit verspricht.
