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Energiesparlampen: Umweltbundesamt will Sicherheitshinweis
Energiesparlampen: Umweltbundesamt will Sicherheitshinweis25.08.2011, 17:01 Uhr
Dass Energiesparlampen aus technischen Gründen eine geringe Menge Quecksilber enthalten, ist vielen Verbrauchern noch immer unbekannt. Zerbricht eine solche Lampe, sollte umgehend gelüftet werden. Einen entsprechenden Sicherheitshinweis fordert das Umweltbundesamt.Sondermüll in EnergiesparlampenDas Quecksilber macht die Energiesparlampen zum Sondermüll. Im Prinzip müsste beim Bruch einer solchen Lampe die Feuerwehr mit einem Spezialzug anrücken, um die Rückstände zu beseitigen. Im Alltag kaum denkbar. Damit wenigstens die wichtigsten Maßnahmen sofort eingeleitet werden nämlich das sofortige und gründliche Lüften der Räume fordert das Umweltbundesamt einen Sicherheitshinweis für die Kunden. Dieser könne entweder aufgedruckt oder wie ein Beipackzettel dem Produkt beigefügt werden, fordert die Behörde in Halle. Außerdem sollten die Hersteller auf eine höhere Bruchsicherheit der Energiesparlampen achten.
Verbot der herkömmlichen Glühlampen geht in die nächste Runde
Grundsätzlich hält das Umweltbundesamt das von der EU beschlossene Verbot von herkömmlichen Glühlampen aber für richtig. Dieses Verbot wird seit einigen Jahren schrittweise umgesetzt. Nachdem bereits die 100- und 75-Watt-Glühbirnen verboten wurden, ist diesen September die 60-Watt-Birne fällig. Genauer gesagt dürfen ab 1.9. keine herkömmlichen Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 40 Watt in den Handel gelangen. Die Energiesparlampen sind allerdings nicht sonderlich beliebt, weil sie neben der Quecksilberproblematik auch andere Nachteile haben. Die Lebensdauer entspricht oft nicht dem, was die Hersteller versprechen. Auch die Angaben zum Stromverbrauch sind nicht selten falsch. Unbeliebt sind die Sparlampen aber wegen ihres unnatürlichen Lichtspektrums. Zwar verbessern die Hersteller die Lichtfarbe der Produkte immer weiter, doch mit einer echten Glühlampe können sie nach Ansicht vieler Kunden nach wie vor nicht mithalten.
