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Hurrikan Irene hinterlässt Chaos und Stromausfälle
Hurrikan Irene hinterlässt Chaos und Stromausfälle29.08.2011, 06:40 Uhr
New York wurde weniger hart getroffen als erwartet, weil der Sturm sich über den ländlichen Gebieten bereits abgeschwächt hatte. Diese haben umso mehr unter den Folgen des gigantischen Sturms zu leiden.Stromausfall betrifft Millionen AmerikanerInsgesamt sind mehrere Millionen Menschen von Stromausfällen betroffen, weil der Hurrikan Irene auf seinem Weg entlang der Ostküste der Vereinigten Staaten zahlreiche Stromleitungen zerstörte. Allein in New York waren nach offiziellen Angaben am Sonntag rund 65.000 Menschen ohne Stromversorgung. Dabei wurde die Metropole deutlich weniger in Mitleidenschaft gezogen, als Experten zunächst befürchtet hatten. Obwohl der Hurrikan sich jedoch inzwischen zu einem Tropensturm abgeschwächt hat, führen starke Regenfälle und nach wie vor heftige Windböen zu weiteren Überflutungen. In New York befürchtet man daher weiterhin Stromausfälle, weil die Stromversorgung der Stadt unterirdisch verläuft und von den Wassermassen massiv gestört werden könnte.
New York kommt glimpflich davon Chaos in Neuengland
Weitaus schlimmer traf es die ländlichen Regionen der Neuengland-Staaten, die von der vollen Wucht des Hurrikan getroffen wurden. Irene hinterließ nicht nur ein Chaos durch die unterbrochene Stromversorgung für beinahe drei Millionen Menschen, sondern führte auch zu großflächigen Überschwemmungen. Am Sonntagabend war die Rede von insgesamt 20 Toten, die durch den Wirbelsturm bisher ums Leben kamen. Tausende von Flügen müssen unterdessen gestrichen werden. Die stillgelegten Flughäfen von New York werden frühestens am Montagabend wieder ihren Betrieb aufnehmen, so die Behörden. Normalerweise wird die amerikanische Ostküste nicht so stark von Wirbelstürmen in Mitleidenschaft gezogen, da sie sich in der Regel Richtung Florida oder Golf von Mexiko bewegen. Wirbelstürme, die wie Irene nach Norden ziehen, driften meist auf den offenen Atlantik ab, was diesmal aber nicht der Fall war.
