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Atommüll: Experten diskutieren über erhöhte Strahlung in Gorleben
Atommüll: Experten diskutieren über erhöhte Strahlung in Gorleben31.08.2011, 17:02 Uhr
Nachdem am Zwischenlager Gorleben erhöhte Werte an Radioaktivität gemessen wurden, kamen am Dienstag Experten zusammen, um über die Auswirkungen zu sprechen.Höhere Strahlung am Zaun von Gorleben gemessenEin NDR-Bericht von letzter Woche hatte davon gesprochen, dass am Zaun des Zwischenlagers Gorleben ein leicht erhöhter Strahlenwert gemessen wurde, der allerdings dazu führen könnte, dass der zulässige Jahresgrenzwert schon im Herbst erreicht wird. Sollte dies der Fall sein, wäre der weitere Transport von Atommüll in Castor-Behältern für den Rest des Jahres in Frage gestellt.
Betreiber muss Strahlenwerte senken
Über mögliche Konsequenzen dieser Situation berieten am Dienstag im niedersächsischen Umweltministerium in Hannover die Experten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit, des Umweltministeriums, des Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, des TÜV Nord sowie des Betreibers des Zwischenlagers, der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS). Der Landesbetrieb hatte im Zuge routinemäßiger Messungen die im Vergleich zu 2010 erhöhten Neutronenwerte festgestellt. Der Betreiber der Anlage hatte allerdings keine Auffälligkeiten bei seinen eigenen Messungen gemeldet. Laut Angaben des Umweltministeriums in Hannover vom Mittwoch muss der Betreiber bis Ende September Maßnahmen zur Senkung der Werte vorlegen. Die Einlagerung weiterer Castor-Behälter hänge davon ab, ob das Ministerium diese Vorschläge für geeignet hält, das Problem zu lösen.
