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Erdbeben: Atomkraftwerke in den USA offenbar nicht ausreichend geschützt
Erdbeben: Atomkraftwerke in den USA offenbar nicht ausreichend geschützt02.09.2011, 18:24 Uhr
Nach dem Atomunglück in Fukushima, das durch ein gewaltiges Erdbeben ausgelöst wurde, haben viele Länder ihre Sicherheitsbestimmungen für Atomkraftwerke überprüft. In den USA scheinen viele AKW nicht hinreichend vor Erdbeben geschützt zu sein.Bericht: Amerikanische Atomkraftwerke müssen nachgerüstet werdenWie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat eine Analyse von vorläufigen US-Regierungsdaten ergeben, dass das Risiko für ernsthafte Zwischenfälle in Atomkraftwerken durch ein Erdbeben deutlich höher liegt, als bisher angenommen. Dem Bericht zufolge soll die Gefährdung in einem Fall sogar um das 24-fache größer sein. Mindestens 27 Reaktoren in den USA müssten demnach ein Nachrüstungsprogramm durchlaufen, um besser gegen Erdbeben geschützt zu sein.
Erdbebenrisiko offenbar deutlich größer als bisher gedacht
Anlass für die Untersuchung im Regierungsauftrag war die Atomkatastrophe in Japan, wo ein Erdbeben eine Tsunamiwelle auslöste und so die mehrfache Kernschmelze verursacht hatte. Vor zwei Wochen hatte ein ungewöhnlich starkes Erdbeben im Osten der USA für die Abschaltung eines Atomkraftwerks gesorgt. Als wirklich erdbebengefährdet sehen Experten aber vor allem die Kernkraftwerke im Westen der USA an, wo grundsätzlich ein hohes Erdbebenrisiko besteht.
