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Stromverbrauch: Ökolabel für Kaffeemaschinen geplant
Stromverbrauch: Ökolabel für Kaffeemaschinen geplant06.09.2011, 13:47 Uhr
An vielen anderen Haushaltsgeräten gibt es bereits die Ökolabel und Energieverbrauchsskalen, die den Verbraucher darüber informieren, wie groß die Energieeffizienz des jeweiligen Gerätes ist. Nun sollen auch Kaffeemaschinen von der EU entsprechend reglementiert werden.Ökolabel für Haushaltsgeräte haben den Stromverbrauch gesenktFernseher, Waschmaschinen und Kühlschränke tragen schon seit mehreren Jahren die Ökolabel mit den bekannten Balken der Klassen A bis G, die den Stromverbrauch im Haushalt angeben. Mit dem Erfolg, dass die Käufer solcher Geräte immer mehr auf den Verbrauch achten und somit die Hersteller bei der Entwicklung einen größeren Schwerpunkt auf die Energieeffizienz gelegt haben. So verbrauchen moderne Kühlschränke der höchsten Effizienzklassen heute rund 60 Prozent weniger Strom als es noch vor ein paar Jahren üblich war. Inzwischen musste die Skala sogar erweitert werden, weil die alten Kategorien nicht mehr ausreichen. Nach dem Willen der EU sollen nun auch Kaffeemaschinen unter die Reglementierung des Stromverbrauchs fallen.
Moderne Espressomaschinen verbrauchen weniger Strom
Die herkömmlichen Kaffeemaschinen mit Warmhalteplatte stehen dabei besonders im Kreuzfeuer der Kritik. Sie sind noch immer am meisten verbreitet und in der Regel die günstigsten Geräte in der Anschaffung. Gerade in Büros laufen sie oft den ganzen Tag. Hier liegt der Hase im Pfeffer begraben, denn drei Viertel des Stromverbrauchs entfällt auf diese Warmhaltefunktion, so die Experten des Instituts Bio Intelligence Service, die der EU empfehlen, entsprechende Regelungen zu erlassen. Demnach sind die in der Anschaffung etwas teureren, modernen Espressomaschinen deutlich besser beim Stromverbrauch, weil sie nur kurzzeitig betrieben werden und keine großen Mengen Kaffee warmhalten sollen. Die Studie des Instituts empfiehlt, Kaffeemaschinen mit Warmhalteplatte bis zum Jahr 2014 mit einer Abschaltautomatik auszustatten, die spätestens nach 30 Minuten einsetzt. Bis 2018 sollen sie dann komplett vom Markt genommen werden.
