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RWE und E.ON: Stromanbieter prüfen Verkauf von Nuklearfirma Urenco
RWE und E.ON: Stromanbieter prüfen Verkauf von Nuklearfirma Urenco07.09.2011, 15:36 Uhr
Die Gerüchteküche brodelt wieder einmal. Diesmal geht es um den möglichen Verkauf von Anteilen der beiden Stromanbieter RWE und E.ON am Nukleardienstleister Urenco. Bislang lehnen die Unternehmen aber noch jeden Kommentar dazu ab.Urenco beliefert Stromanbieter mit UranDas Handelsblatt berichtet in seiner Mittwochsausgabe, dass der Stromanbieter E.ON nun ebenfalls über einen Verkauf seiner Anteile an Urenco nachdenkt. Zuvor hatte es bereits Spekulationen gegeben, dass RWE sich von der Beteiligung an der Nuklearfirma trennen möchte. Beide Unternehmen halten gemeinsam ein Drittel der Anteile von Urenco. Wie die Zeitung weiter schreibt, sollen Berater beider Energieversorger den eventuellen Verkauf vorbereiten. Derzeit seien die Planungen aber noch nicht sehr weit fortgeschritten. Eine konkrete Stellungnahme von E.ON und RWE gebe es laut Handelsblatt aber derzeit noch nicht.
Stromanbieter nicht einzige Besitzer von Urenco
Die Firma Urenco beliefert Betreiber von Atomkraftwerken mit Uran. Weitere Anteilseigner sind zu je einem Drittel Großbritannien und die Niederlande. Gerüchten zufolge soll die britische Regierung schon seit längerer Zeit über einen Verkauf ihrer Anteile an Urenco nachdenken, dies aber wegen der Atomkatastrophe von Fukushima vorerst vertagt haben. Offenbar soll ab Oktober wieder konkret über einen Verkauf der Anteile nachgedacht werden. Die niederländische Regierung hingegen möchte ihre Anteile behalten und ist von den Plänen der Briten und der beiden deutschen Stromanbieter nicht begeistert.
