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Stellenabbau bei Stromanbieter E.ON wird konkret
Stellenabbau bei Stromanbieter E.ON wird konkret09.09.2011, 16:45 Uhr
Die angekündigten Stellenstreichungen bei Deutschlands größtem Energieversorger scheinen langsam konkret zu werden. Ersten Überlegungen zufolge sollen allein in der Konzernzentrale bis zu 50 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen.Stromanbieter: Jeder 2. Mitarbeiter der Konzernzentrale betroffenDie Bild-Zeitung hatte über ein internes Konzernpapier berichtet, nach denen jeder zweite Job in der Zentrale von E.ON gestrichen werden könnte. Insgesamt arbeiten im Hauptquartier 800 Mitarbeiter für den Stromanbieter. Diese seien von der Unternehmensleitung bereits über die Überlegungen informiert worden, 40 bis 50 Prozent der Stellen dort abzubauen, wie ein Sprecher von E.ON am Freitag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte.
Teyssen verordnet dem Stromanbieter ein Sparprogramm
Bei der Vorlage des schlechten Halbjahresergebnisses von E.ON hatte der Vorstandschef Johannes Teyssen Anfang August seine Absicht erklärt, bis zum Jahr 2015 jährlich eine Summe von 1,5 Milliarden Euro einsparen zu wollen. Ein großer Teil davon soll auf den Abbau von Verwaltungsstrukturen beim Stromanbieter entfallen. Schließungen von Konzernteilen und die Streichung von weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätzen sind Bestandteil der Pläne. Gerüchten zufolge soll rund die Hälfte davon auf deutsche Standorte des Energiekonzerns entfallen.
