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Atommüll: Bund plant mehr Einlagerungen in Gorleben

Atommüll: Bund plant mehr Einlagerungen in Gorleben05.10.2011, 13:39 Uhr

Obwohl noch gar nicht klar ist, ob Gorleben wirklich der Standort für ein Atommüll-Endlager sein wird, plant der Bund neben den bislang bekannten Mengen offenbar auch die Einlagerung von weiteren radioaktiven Abfällen.Auch anderer Atommüll soll nach Gorleben
Wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, muss der Salzstock im niedersächsischen Gorleben unter Umständen mehr Atommüll aufnehmen als ursprünglich geplant. Bislang ist der Standort als mögliches Endlager für stark strahlenden Atommüll in Frage gekommen. Doch nun scheint die Bundesregierung auch Pläne zu haben, möglicherweise auch andere radioaktive Abfälle dort einzulagern. Dem Zeitungsbericht zufolge könnte das gesamte Volumen des dort zu lagernden Atommülls somit auf das Vierfache ansteigen.

Wird Gorleben überhaupt noch zum Endlager?
Das Bundesumweltministerium nahm aufgrund einer Anfrage der Grünen Stellung zu dem Bericht und sprach von Zusatzmengen an Atommüll von bis zu 105.500 Kubikmeter. Dabei handele es sich zum Teil um „vernachlässigbar wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle“, so das Ministerium. Gorleben ist der derzeit einzige Standort für ein Endlager für Atommüll aus Atomkraftwerken. Im Zwischenlager befinden sich bereits jetzt mehr als 100 Castor-Behälter, die auf die endgültige Einlagerung warten. Ob dies je der Fall sein wird, ist aber noch nicht klar, denn auch Alternativen zum Endlager Gorleben sollen weiterhin geprüft werden.



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