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Entlassungen: Stromanbieter E.ON geht auf Arbeitnehmer zu05.10.2011, 17:32 Uhr
Nachdem aus Gewerkschaften und der Arbeitnehmerschaft insgesamt harte Kritik am den Kürzungsplänen des Energieversorgers geäußert wurde, scheint die Konzernleitung jetzt auf möglichst viel Kooperation zu setzen.Stromanbieter erläutert Entlassungspläne
Am Mittwoch schrieb die "Rheinische Post", dass der Stromanbieter E.ON im Konflikt um den geplanten Stellenabbau ein Stück auf die Gewerkschaften zugehen will. Die Zeitung beruft sich dabei auf Konzernkreise und berichtet, dass am Dienstag sowohl der Konzernchef Johannes Teyssen als auch der Personalvorstand Regine Stachelhaus an einer Sitzung des Bundesfachausschusses der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi teilgenommen haben. Dabei erläuterten die Manager den Gewerkschaftsvertretern gegenüber die Grundprinzipien des angekündigten Stellenabbaus. Nach der schlechten Halbjahresbilanz hatte E.ON bis zu 11.000 Entlassungen weltweit angekündigt.
Ausbildungsquote bleibt wichtig für den Stromanbieter
Gegenüber der "Rheinischen Post" erklärte Regine Stachelhaus, dass der Stromanbieter eine ausgewogene und angemessene Dotierung der Sozialpläne anstrebe. Eine eigens von E.ON ins Leben gerufene Transfergesellschaft werde zudem dabei helfen, betroffenen Mitarbeitern eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Dies sei notwendig, weil das Sparziel des umfangreichen Stellenabbaus nicht durch Frühpensionierungen und Versetzungen innerhalb des Konzerns zu erreichen sei. Nicht rütteln wolle der Stromanbieter an seiner Ausbildungsquote, so der Personalvorstand weiter. Der Vorstand habe entschieden, dass sie auch zukünftig bei sieben Prozent liegen werde.
