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Gas: Ostseepipeline verursacht nur geringe Belastung des Meeres
Gas: Ostseepipeline verursacht nur geringe Belastung des Meeres10.10.2011, 15:26 Uhr
Umweltschützer hatten vor dem Bau der inzwischen in Betrieb genommenen Ostseepipeline Nord Stream Bedenken, dass es zu Störungen in der Meeresumwelt kommen könnte. Offenbar waren diese Befürchtungen aber unbegründet.Bau der Ostseepipeline belastet Umwelt kaumWie das Betreiberkonsortium Nord Stream verlauten ließ, habe der Bau der Ostseepipeline bisher keinerlei gravierende Auswirkungen auf die Umwelt der Ostsee gehabt. Belegt werde dies durch einen entsprechenden Bericht, in dem die Untersuchungsergebnisse von 20 unabhängigen Unternehmen und Instituten zusammengefasst werden, so die Betreiber. Unter den verschieden wissenschaftlichen Instituten befindet sich auch die Freie Universität Berlin. Insgesamt wurden für die Untersuchung möglicher Umweltbelastungen durch die Erdgas-Pipeline die Ergebnisse und Messwerte von mehr als 1.000 Stationen ausgewertet.
Durchleitung von Gas verursacht keine Lärmstörungen
Die Untersuchungsergebnisse bestätigen demnach, dass die Trübungswerte der betroffenen Gebiete, in denen die Teilstücke der Ostseepipeline verlegt wurden, innerhalb der für die Bauarbeiten festgelegten Grenzen lagen. Ebenfalls sei es zu keinen Lärmstörungen gekommen, die für Robben und Schweinswale unter Umständen schädlich sein könnten. Die Ostseepipeline soll eine direkte Belieferung Deutschlands und Westeuropas mit russischem Erdgas ermöglichen. Durch die Umgehung der Nachbarländer Russlands verspricht man sich eine bessere Versorgungssicherheit. In den letzten Jahren war es beispielsweise wiederholt zu Streitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine gekommen, wodurch die ungehinderte Durchleitung von Gas nach Westeuropa teilweise gestört wurde.
