Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
Schneechaos in USA: Vier Millionen Menschen von Stromausfall betroffen31.10.2011, 15:12 Uhr
In den USA hat ein unerwartet heftiger Wintereinbruch die Stromversorgung von bis zu vier Millionen Menschen unterbrochen. Betroffen war in erster Linie der Nordosten der Vereinigten Staaten, wo der plötzliche Schneefall am Wochenende für ein absolutes Chaos gesorgt hat. Normalerweise ist Schnee Ende Oktober in diesem Teil der USA die absolute Ausnahme – zumal in diesem Ausmaß. Durch die Schneelasten brachen viele Bäume zusammen, die zum Teil noch ihr Laub trugen und dadurch noch mehr Fläche für das zusätzliche Gewicht boten. Umstürzende Bäume und Äste sorgten dann auch für heruntergerissene Stromleitungen oder rissen ihrerseits ganze Strommasten mit. Dadurch waren zeitweise bis zu vier Millionen Menschen von einem Stromausfall betroffen.
Tödliche Unfälle mit abgerissenen Stromleitungen
Die Probleme mit der Stromversorgung sind noch längst nicht überall behoben. Die Behörden warnen vor auf dem Boden liegenden Stromleitungen, die noch immer Strom führen können. Mehrere Menschen waren zu Schaden gekommen, weil sie versucht hatten, die Straße frei zu räumen und dabei in Kontakt mit den Stromleitungen kamen. Mindestens ein Mann kam durch einen Stromschlag ums Leben. Insgesamt starben durch Unfälle und andere Ereignisse, die sich auf das Schneechaos zurückführen lassen, mindestens elf Menschen, wie US-Medien berichteten.
Stromausfall legt auch Schienenverkehr teilweise lahm
Auch der Nah- und Fernverkehr brach zusammen. Durch Schneemassen auf den Schienen und Stromausfälle an den Bahnlinien fuhren deutlich weniger Züge im Nordosten der USA. Auch zahlreiche Flüge mussten witterungsbedingt ausfallen. Die Gouverneure von Massachusetts, Connecticut, New Jersey und New York riefen den Notstand für ihre Bundesstaaten aus. Das Wetter bricht inzwischen immer mehr Rekorde, die seit über einhundert Jahren bestanden hatten. Wann die Stromversorgung wieder völlig hergestellt sein wird, vermochten die zuständigen amerikanischen Stromanbieter bisher nicht zu sagen, weil das Wetter nach wie vor unberechenbar bleibt. Plötzliche Wetterumschwünge sind auf dem amerikanischen Kontinent allerdings nicht ungewöhnlich, da hier natürliche Barrieren (wie etwa in Europa) fehlen, die verschiedene Luftmassen abbremsen können. Polare Kaltluft kann also beispielsweise ungehindert in sehr kurzer Zeit bis tief in die Vereinigten Staaten vordringen, obwohl am Tag zuvor noch fast 20 Grad Celsius erreicht wurden.