Bis zu 600 Euro sparen! Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!

Strompreisrechner

Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
Postleitzahl:
Stromverbrauch: kWh
Nutzung:
» zurück zur Startseite

Alles auf Anfang: Endlager-Suchgesetz soll Problem mit Atommüll lösen

Alles auf Anfang: Endlager-Suchgesetz soll Problem mit Atommüll lösen11.11.2011, 13:14 Uhr

  Über 35 Jahre lang wurde nur der Salzstock im niedersächsischen Gorleben als mögliches Endlager für Atommüll erkundet. Andere Alternativen wurde nicht beleuchtet, obwohl aus technischer Sicht Gorleben nicht einmal ideal für eine Einlagerung von Atommüll geeignet ist. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) traf sich heute mit Vertretern der 16 Bundesländer, um über eine neue Lösung zu sprechen. Das Ergebnis: Alles zurück auf Anfang, die Endlager-Suche wird bundesweit komplett neu gestartet. Hierfür soll eigens ein sogenanntes Endlager-Suchgesetz geschaffen werden.
 

Atomausstieg macht Entsorgungsfrage noch dringender

Mit diesem „Reset“ der Endlagersuche will Röttgen einen Strich unter die Atommüll-Politik der letzten dreieinhalb Jahrzehnte setzen. Gleichzeitig bedeutet es, dass auch andere Bundesländer sich nun mit der Möglichkeit auseinandersetzen müssen, als Standort für ein Atommüll-Endlager in Frage zu kommen. Klar ist, dass ein solches Lager dringend benötigt wird, denn die radioaktiven Abfälle stapeln sich in den Zwischenlagern und durch den Atomausstieg wird die Frage der Endlagerung immer konkreter. Bund und Länder einigten sich daher heute darauf, Alternativen für die endgültige Lagerung von hochradioaktiven Abfällen zu prüfen. Das Endlager-Suchgesetz hierfür soll möglichst schnell verabschiedet werden, so Röttgen.
 

Keine Tabus bei der Suche nach einem atomaren Endlager

Wie die konkrete Prüfung von Alternativen zum Salzstock in Gorleben letztlich aussehen wird, ist noch unklar. Darüber soll noch im Detail beraten werden. Klar ist, dass es keine Tabus geben soll. Laut Umweltminister Röttgen gibt es „eine weiße Landkarte“. Ziel sei es, einen sicheren Standort für ein atomares Endlager zu finden. Die bisherige Erdkundung von Gorleben hat seit 1980 rund 1,6 Milliarden Euro gekostet. Dennoch fordern nicht nur Oppositionsparteien, sondern auch Experten eine Alternative, weil der Salzstock ihrer Ansicht nach zu unsicher sei, um Atommüll sicher und für alle Zeiten dort zu lagern. Die damalige Entscheidung für den Standort Gorleben ist ohnehin umstritten, weil bereits damals Gutachten vorlagen, die andere Standorte für geeigneter hielten.



Stromanbieter Stromvergleich Über den Strompreis-Vergleich wurde nicht selten in den Medien geworben. Jedoch nutzen wenige Verbraucher tatsächlich diesen Service und nutzen weiterhin die regionalen Anbieter. Der eigentliche Vergleich ist für den Verbraucher recht einfach. Es sind je nach derzeitigen Kosten Einsparungen von leicht 30 % im Jahr bishin zu über 50 % realisierbar.
Ökostrom Stromanbieter Das Ablösen von Kernkraft, Erdöl und Kohle in der Energieerzeugung hat besonders seit dem Reaktorvorfall in Fukushima wieder höchste Priorität in Deutschland. Der Anteil von Ökostrom ist bei dem in Deutschland erzeugten Strom in den letzten Jahren rapide angestiegen. Im Jahre 2011 lag der Anteil bei 15,6 Prozent und soll laut Bundesregierung im Jahre 2020 bei 38 Prozent liegen.


Strompreisvergleich - Strompreise vergleichen und Strom sparen? Stromanbieter wechseln! - Copyright 2011 Stromanbieter auf stromsparer.de vergleichen!