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Alle Jahre wieder: Stromverbrauch geht in der Weihnachtszeit nach oben01.12.2011, 14:13 Uhr
Im Winter wird mehr Strom verbraucht als im Sommer, weil es früher dunkel wird und die Lichter früher eingeschaltet werden und auch deutlich länger laufen müssen. Zudem machen sich auch elektrische Heizungen wie Nachtspeicheröfen oder Heizstrahler beim Stromverbrauch bemerkbar. Doch speziell in der Weihnachtszeit gibt es noch einige weitere Verbrauchsspitzen, die es im restlichen Winter so nicht gibt. Am auffälligsten sind hier die zahlreichen Dekorationen mit Lichtern, die nun in allen Städten und Gemeinden zu finden sind. Besonders viel Strom wird auf Weihnachtsmärkten verbraucht, denn hier brennt die Beleuchtung von morgens bis abends, zusätzlich zum Verbrauch der weiteren Geräte und Heizstrahler, die elektrisch betrieben werden.
Höhere Strompreise machen Weihnachtsbeleuchtung teurer
Immer öfter findet man aber auch Privathäuser, die mit vielen hundert Lampen geschmückt werden, um das Weihnachts-Feeling der Menschen zu befördern. Einige Spezialisten beschränken sich dabei nicht mehr nur auf ein, zwei Lichterketten im Fenster, sondern verwandeln ihre Häuser und ganze Nachbarschaften nach amerikanischem Vorbild in lichtdurchflutete Märchenlandschaften. Über die Kosten machte man sich in den vergangenen Jahren oft keine Gedanken, weil die Strompreise niedriger waren. Doch mittlerweile merken die Verbraucher, dass vier Wochen Weihnachtsschmuck schon mal ein paar hundert Euro zusätzlich auf der Stromrechnung bedeuten können.
LED-Lampen sparen auch bei Weihnachtsschmuck viel Strom
Verzichten muss deswegen niemand auf seine stimmungsvolle Beleuchtung. Zunächst sollte man überprüfen, ob man wirklich alle Lampen benötigt, oder ob es nicht hier und da auch eine Lichterkette weniger tut. Schon das spart einiges an Strom ein. Doch der hohe Stromverbrauch traditioneller Glühlampen ist der größte Faktor. Mit der Anschaffung von LED-Beleuchtung kann inzwischen auch beim Weihnachtsschmuck ein warmes, angenehmes Licht geschaffen werden, das dabei nur einen Bruchteil der Stromkosten verursacht. Allerdings sind die LED-Lichterketten in der Anschaffung teurer. Angesichts der hohen Strompreise und der Tatsache, dass man mit weniger Stromverbrauch auch dem Klimaschutz einen Gefallen tut, machen sie sich aber schon bald bezahlt. Auch sinnvoll ist der Einsatz von Zeitschaltuhren, denn in der Regel reicht es, dass die Häuser in der Zeit von 17 bis 23 Uhr beleuchtet sind.