Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
Fukushima: Armee beginnt mit Dekontaminierung07.12.2011, 19:30 Uhr
Wie die japanische Regierung mitteilte, hat das Militär des Landes mit ersten umfassenden Arbeiten zur Dekontaminierung innerhalb der 20 Kilometer umfassenden Sperrzone begonnen, die nach der Kernschmelze im März rund um das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima eingerichtet worden war. Demnach sollen zunächst rund 900 Soldaten in vier verschiedenen Ortschaften der Provinz Fukushima öffentliche Gebäude von radioaktiver Strahlung reinigen. Diese Gebäude sollen anschließend als Stützpunkte dienen, von denen aus im Januar mit einer großangelegten Dekontamination begonnen werden soll. Dies sieht zumindest der Zeitplan der Regierung vor. Unterdessen versuchen die Arbeiter im Atomkraftwerk noch immer, die beschädigten Reaktoren endgültig unter Kontrolle zu bringen.
Stromanbieter hat neues Problem
Erst vor wenigen Tagen hatte der Stromanbieter Tepco erneut eine Panne vermelden müssen. Der Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima hatte ein Leck festgestellt, aus dem den Angaben des Unternehmens zufolge maximal 300 Liter verseuchtes Wasser ausgetreten sein sollen. Das Leck geht demnach auf einen Betonriss zurück, der sich in einem Gebäude befindet, in dem Wasser dekontaminiert wird. Der Betreiber konnte zunächst nicht mit Sicherheit sagen, ob kontaminiertes Wasser aus diesem Leck bis ins Meer gelangt ist. Dies werde noch untersucht, so Tepco. Den Arbeitern sei es gelungen, die Undichtigkeit nach etwa vier Stunden zu schließen.
Atomkraftwerk soll bis Jahresende unter Kontrolle sein
Wie es überhaupt zu dem Problem gekommen ist, war zunächst unklar. Beobachter schließen einen Zusammenhang mit einem kürzlich stattgefundenen Erdbeben in der Region nicht aus. Offiziell hatte es jedoch geheißen, dass das Beben keine neuen Schäden am Atomkraftwerk verursacht habe. Der Stromanbieter zeigt sich optimistisch, dass der Zeitplan trotz des Vorfalls eingehalten werden kann. Tepco will die havarierten Reaktoren noch in diesem Jahr wieder unter Kontrolle bringen. Wie die Atomsicherheitsbehörde unterdessen mitteilte, werde die Kühlung derzeit stabil aufrechterhalten.