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Strompreise im Terminhandel gesunken – Spotmarkt verzeichnet Preisanstieg09.12.2011, 17:21 Uhr
Im November sind an der Strombörse EEX die Strompreise für Terminlieferungen verglichen zum Vormonat gesunken, während die Kurse am Spotmarkt hingegen stark gestiegen sind. Für den Monat November 2011 meldete die Börse einen Gesamtumsatz mit einem Volumen von 101,4 Terawattstunden (TWh). Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang; damals wurden 143,4 TWh umgesetzt. Diese Werte umfassen sowohl den Spot- und Terminmarkt des EEX Spot SE und EEX Power Derivatives. Ein Teil des Volumens entfällt nach Angaben der Strombörse auch auf den Day-Ahead-Markt (24,0 TWh).
Strompreise steigen am Spotmarkt stark an
Der durchschnittliche Strompreis für den Monat November bezogen auf den Grundlastpreis für Stromlieferungen in Deutschland wurde mit einem Betrag von 55,36 Euro je Megawattstunde (MWh) festgestellt, so die Strombörse weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg von 14,1 Prozent (48,53 Euro je MWh). Aber auch im Vergleich zum Oktober 2011 beträgt die Preissteigerung immerhin noch 7,1 Prozent (51,65 Euro/MWh). Ebenfalls gestiegen sind die Strompreise bei der Spitzenlast. Hier betrug der Durchschnittswert für November 2011 69,27 Euro je Megawattstunde, was einer Steigerung von 11,3 Prozent im Vergleich zum Oktober entspricht.
Leichter Preisrückgang im Terminhandel
Beim Terminhandel Power Derivates wurde im November an der EEX ein Gesamtvolumen von 76,1 TWh gehandelt. Im Vorjahresmonat hatte dieses Volumen noch 118,3 TWh betragen. Die Strompreise für die Grundlast beliefen sich im Terminhandel am 30. November 2011 auf 53,38 Euro je MWh. Bei der Spitzenlast wurde ein Preis von 65,50 Euro je MWh notiert. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einem Rückgang der Strompreise am Terminmarkt von 2,9 Prozent.