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Asse als Lager für Atommüll ungeeignet
Asse als Lager für Atommüll ungeeignet15.04.2010, 14:49 Uhr
Das Bundesamt für Strahlenschutz hält das Bergwerk Asse für absolut ungeeignet für die Entsorgung von Atommüll. Allerdings gehe aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung ausAtommüll hätte nie eingelagert werden dürfenDer Präsident des BfS, König, teilte dem Untersuchungsausschuss im Niedersächsischen Landtag am Donnerstag mit, dass das Bundesamt im Jahr 2009 ein Bergwerk übernommen habe, in welches niemals radioaktive Abfälle hätten eingelagert werden dürfen. Eine Lösung werde derzeit von der Behörde erarbeitet, so König weiter. Für die Bevölkerung gebe es allerdings im laufenden Betrieb keine Gefährdung. Das Atommülllager Asse wird seit Anfang 2009 vom Bundesamt für Strahlenschutz betrieben.
Atommüll soll geborgen werden
Weiterhin kritisierte König die Sicherheitsmängel, die es unter dem vorherigen Betreiber Helmholtz Zentrum gegeben habe. Erheblicher Nachholbedarf beim Strahlenschutz und der Störfall-Sicherheit seien die Folge. Im ehemaligen Salzbergwerk Asse lagern 126.000 Fässer mit Atommüll. Durch erhebliche Wassereinbrüche gilt Asse als potentiell einsturzgefährdet. Daher will das BfS den Atommüll aus dem Lager herausholen.
Siehe auch: Asse soll geräumt werden
