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Solarstrom: neue Prognose-Software soll Strompreise senken
Solarstrom: neue Prognose-Software soll Strompreise senken07.01.2011, 15:12 Uhr
Werden die Kapazitäten von Solarstrom nicht richtig vorhergesagt, kann es zu Engpässen und höheren Strompreisen kommen. Die Bundesnetzagentur fordert daher Abhilfe, die nun in Form einer neuen Software Gestalt annimmtBundesnetzagentur fordert bessere PrognosenGrund für die Forderung der Bundesnetzagentur, dass die Übertragungsnetzbetreiber gemeinsam mit den Verteilnetzbetreibern ab April 2011 ein neues Prognoseverfahren einsetzen sollen, ist die unzuverlässige Vorhersage der bisherigen Systeme. Im September 2010 war es zeitweise zu bedenklichen Schwankungen im Stromnetz gekommen, als falsche Prognosen über die Verfügbarkeit von Solarstrom dazu führten, dass beinahe die gesamte Regelleistung zur Kompensation eingesetzt werden musste. Dies hält die Bundesnetzagentur aus Gründen der Versorgungssicherheit für untragbar. Außerdem belasten solche Vorkommnisse die aktuellen Strompreise über Gebühr.
Strompreise und Versorgungssicherheit sollen sich verbessern
Mit einer neuen Software, die von den Saarbrücker Firmen Luxea GmbH und METALEVEL Software AG entwickelt wurde, soll nun eine zuverlässigere Prognose des aktuell verfügbaren Solarstroms und mithin eine Senkung der Strompreise möglich werden. Die Software SOLinformer soll in der Lage sein, Daten wie die geographische Position der Solaranlage zusammen mit ihrer Ausrichtung zur Sonne, aktuelle Wetterdaten und weitere Faktoren für die Berechnung der jeweils aktuellen Solarstrom-Leistung heranzuziehen. Damit soll es den Verteilnetzbetreibern erleichtert werden, zeitnahe und realistische Einschätzungen zu treffen.
