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Stromanbieter, Industrie und Wissenschaft präsentieren Zukunftsstudie
Stromanbieter, Industrie und Wissenschaft präsentieren Zukunftsstudie23.08.2011, 08:42 Uhr
Eine gemeinsame Zukunftsstudie zum Thema Strom hat der Stromanbieter Vattenfall mit der Technischen Universität Berlin und dem Siemens-Konzern erstellt. Gegenstand der Untersuchung war die Stromversorgung der kommenden 25 Jahre.Ökostrom wird für Berlin in Zukunft wichtigerWie kann die Versorgung mit Ökostrom für eine Millionenstadt wie Berlin im Jahre 2037 aussehen? Am Montag stellten die beteiligten Partner ihre Studie vor, die versuchen sollte, Antworten auf diese und andere Fragen zu finden. Vor allem die Nachhaltigkeit der städtischen Infrastruktur spielte hierbei eine zentrale Rolle. Im Jahre 2037 feiert Berlin seinen 800. Geburtstag. Bis dahin sollen Stromanbieter, Politik und Technologieunternehmen dazu beitragen, den Anteil der Energieversorgung durch Ökostrom um weitere 23 Prozent zu steigern. Zugleich soll die Berliner Stromversorgung bis dahin zu 60 Prozent frei von Kohlendioxid sein.
Stromanbieter müssen SmartGrids aufbauen
Um dieses ehrgeizige doch nach den Worten von Professor Kai Strunz von der TU Berlin realistische Ziel zu erreichen, sei in erster Linie der Ausbau intelligenter Stromnetze, der sogenannten SmartGrids, notwendig. Ein solches Stromnetz stimmt die Stromerzeugung exakt auf die jeweiligen Verbraucher und deren Bedarf ab und kommuniziert mit den Verbrauchsstellen in Haushalten und Elektrofahrzeugen. Dadurch soll die Effizienz entscheidend gesteigert werden. Die Stromanbieter tragen hierbei als Schnittstelle zwischen Erzeugung und Verbrauchern maßgeblich zum Gelingen der SmartGrids bei. Ein anderer Schwerpunkt zur Steigerung der Energieeffizienz ist die Reduzierung des Stromverbrauchs auf allen Gebieten. Hier liegt der Studie zufolge einer der Schlüssel zum Erfolg einer auf erneuerbaren Energien basierenden Stromversorgung der Zukunft.
